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Wie viel darf eine Finanzierungsrunde kosten?
Eine erfolgreiche Finanzierungsrunde wird in der Regel an der Bewertung, den Investorennamen und dem Volumen gemessen. Deutlich seltener steht eine andere Kennzahl im Fokus: Wie viel von diesem Kapital kommt effektiv im Unternehmen an? Zwischen Bruttobetrag und den sogenannten Net Proceeds liegt ein Kostenblock, der gerade in der frühen Phase überproportional ins Gewicht fällt. Im Schweizer Startup-Ökosystem zeigt sich immer wieder ein ähnliches Bild: Kleine Tickets werden m


Das Startup-VR-Mandat: Strategische Chance oder Haftungsfalle? Mach den Check!
Die Anfrage für ein Verwaltungsratsmandat in einem Startup wird oft als Bestätigung der eigenen Expertise wahrgenommen. Doch die Rolle ist mit rechtlichen und zeitlichen Verpflichtungen verbunden, die weit über eine rein beratende Funktion hinausgehen. Wer ein solches Mandat annimmt, ohne eine detaillierte Prüfung der Gesellschaft durchzuführen, geht ein erhebliches persönliches Risiko ein. Vor einer Zusage sollten die folgenden Kernbereiche kritisch analysiert werden: 1. Kap


Verdeckte Gewinnausschüttung bei zu hohen Zinsen für Darlehen von Aktionären und die Auslösung der Verrechnungssteuer
Einleitung Darlehen von Aktionären gehören zu den zentralen Finanzierungsinstrumenten junger Unternehmen in der Schweiz. Gerade im Startup Umfeld ersetzen sie häufig fehlendes Bankfremdkapital und ermöglichen es Gründern und frühen Investoren, Liquidität flexibel und kurzfristig zur Verfügung zu stellen. Diese Nähe zwischen Kapitalgeber und Gesellschaft bringt jedoch steuerliche Besonderheiten mit sich. Aktionärsdarlehen bewegen sich an der Schnittstelle zwischen Fremd und Ei


Startups und die 10/20-Regel. Steuern, Zins und die Struktur von Wandeldarlehen – was ein Gründer wissen muss
Die steuerliche Behandlung von Wandeldarlehen gehört zu den zentralen technischen Fragen der Schweizer Startup Finanzierung. Die eidgenössische Verrechnungssteuer spielt dabei eine entscheidende Rolle. Während Zinszahlungen auf privaten Darlehen grundsätzlich nicht der Verrechnungssteuer unterliegen, gilt dies nicht für Instrumente, die steuerlich als Obligation eingestuft werden. Die Kriterien für diese Einstufung ergeben sich aus der Verwaltungspraxis der Eidgenössischen St


Einzelunterschrift ist nicht gleich Einzelentscheidung
Die Einzelunterschrift in der Schweizer Aktiengesellschaft gehört zu den am häufigsten missverstandenen Begriffen im gesellschaftsrechtlichen Alltag. Viele Gründerinnen und Gründer nehmen an, dass eine Person mit Einzelunterschrift auch alleine entscheiden darf. Dieses Missverständnis hält sich hartnäckig, obwohl die rechtlichen Grundlagen eine klare Trennung zwischen interner Entscheidungsbefugnis und externer Vertretungsmacht vorsehen. Gerade im Umfeld junger Unternehmen, i


Insichgeschäfte bei Einpersonen Kapitalgesellschaften in der Schweiz
Die Zahl der Einpersonen Kapitalgesellschaften in der Schweiz hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Immer mehr Gründerinnen und Gründer entscheiden sich für die Gründung einer GmbH oder AG, deren Anteile vollständig in einer Hand liegen. Diese Rechtsform bietet eine klare Trennung zwischen der Gesellschaft als juristischer Person und dem Eigentümer als natürlicher Person. Zugleich entsteht jedoch eine besondere rechtliche Konstellation, in der die Gesellschaft durch


Mitarbeiterbeteiligungen: Warum das Agreement erst der Anfang ist
In vielen Schweizer Startups gilt ein Mitarbeiterbeteiligungsprogramm als Zeichen fortgeschrittener Professionalität und unternehmerischer Reife. Besonders in Phasen schnellen Wachstums taucht früher oder später die Frage auf, ob man ein sogenanntes Phantom Share Agreement oder ein Beteiligungsprogramm aufsetzen soll. Häufig steht dabei die Suche nach dem richtigen Vertragsdokument im Vordergrund. Doch die Vorstellung, dass mit der Unterschrift auf einem Agreement die Arbeit


Die Kunst, Risiko zu verstehen: Wie Gründer und Anwälte Innovation gemeinsam ermöglichen
Die Zusammenarbeit zwischen Gründern und Anwälten ist eine jener dynamischen Konstellationen, in denen sich zwei Welten begegnen, die...


Das Spiel der Aktiengesellschaft
Wer im Umfeld von Unternehmerinnen und Unternehmern zuhört, stösst unweigerlich auf den Ausdruck, man müsse das Spiel der...


Drei Ebenen, drei Hüte: Governance, Operations und Housekeeping im VR-Alltag
Wer schon einmal eine VR-Sitzung in einem Startup erlebt hat, kennt das Phänomen. Der eine will über die Strategie reden, die andere über...


"Ich enthalte mich" Elegant formuliert, null Wirkung!
Stellen wir uns eine typische Generalversammlung in einem Startup vor. Die Agenda ist prall gefüllt mit Kapitalerhöhung, ESOP und der...


Rederecht an der Generalversammlung: Zwischen Demokratie und Effizienz
Stellen Sie sich eine Generalversammlung in einem Startup vor. Auf der Traktandenliste stehen Kapitalerhöhung, ESOP und die Wahl eines...


Startup-VR: Herkulesaufgabe ohne Ruhm
Warum ein Startup-Verwaltungsrat mehr leisten muss als so mancher Konzern-VR und trotzdem kaum Aufmerksamkeit bekommt. In der Theorie ist...


Fragebogen: Prüft Euren Verwaltungsrats-entscheid wie ein Profi!
Mit der Checkliste zur Business Judgment Rule Verwaltungsratsentscheide können heikel sein. Was heute vernünftig erscheint, kann morgen...


Verträge sind das Resultat von Klarheit, nicht von Vorlagen
Kaum fällt das Wort „Vertrag“, wird es still. Viele Unternehmer reagieren reflexartig: „Das muss mein Anwalt machen.“ Oder sie geben den...


Startup Consigliere! Genial oder zu mafiös?
Vor kurzem bin ich über den Begriff „Startup Consigliere“ gestolpert und finde, er beschreibt meine Rolle als Berater ziemlich gut! Als...


GV-Einladung bereits verschickt: Darf der Antrag noch geändert werden?
Die Einladung zur Generalversammlung ist verschickt, die Traktandenliste steht. Doch kurz darauf ändern sich die Umstände. Darf der...


Ohne saubere Transaktions-Historie kein valides Exit-Modell
Oder: Wer nicht weiss, wem was gehört, kann auch nicht sagen, wer was bekommt. Die Frage, wie viel Erlös einzelne Aktionärinnen und...


Vertragsmanagement im Start-up: Warum Struktur wichtiger ist als Software
Viele Start-ups unterschätzen die Bedeutung von Vertragsmanagement, bis es ernst wird. Investoren fragen nach dem Datenraum, Fristen...


Warum jedes Startup einen Downside-Partner braucht
Wenn wir an Startups denken, sehen wir sofort Wachstum, Innovation und die Jagd nach dem grossen Upside: neue Märkte erobern, Kunden...
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